Isabel Schröder   music_theatre_director
     
Movies    
 
Sisters
eine zeitgenössische Oper über Prokne und Philomela

Vom Teufelskreis der Gewalt. Vom Verlust von Kultur, Sprache und Heimat. Und von der Verbundenheit zweier Schwestern.

Isabel Schröder hat in Zusammenarbeit mit der Komponistin Anna Mikhailova die grausame Geschichte von Ovid als kleine Oper mit großem Impact inszeniert. Grausamkeit und Schönheit sind hier unlöslich miteinander verbunden.

Die Geschichte:
Der thrakische König Tereus kämpft siegreich für Pandion, dem König von Athen. Als Geschenk bekommt er die älteste Tochter, Prokne zur Braut. Nach fünf Jahren im fernen Thrakien bittet sie ihren Mann um einen Besuch der Schwester. Tereus willigt ein, doch sobald er Philomela erblickt, verliebt er sich in sie.
Am thrakischen Ufer angekommen, bringt er sie in eine Hütte im Wald, wo er sie vergewaltigt. Philomela is wütend und droht ihm, dass sie allen erzählen wird, was er ihr angetan hat. Daraufhin zieht er sein Schwert und schneidet ihre Zunge ab.
Prokne erzählt Tereus, Philomela sei ertrunken. Doch wenn Prokne ihre Schwester findet, ist sie außer sich. Zusammen schmieden sie einen Plan, sich an Tereus zu rächen. Sie töten den Sohn, Itys und setzen ihn Tereus zum Essen vor. Als Tereus dies bemerkt und die Frauen fangen will, verwandeln sie sich alle drei in Vögel.

Aus der Presse:
"[SISTERS zeigt], dass Greueltaten nicht nur schwer und ergreifend, sondern auch leicht und spielerisch dargestellt werden können. Das wird hier von allen ganz hervorragend ausgeführt"
Max Arian, Theaterkrant.nl ****

"Die eindrucksvollste Oper von 2014 war zweifellos die originelle Insznerierung der Gurre-Lieder von Pierre Audi ... Doch gibt es kleinere Operninitiativen ... ich nenne das englischsprachige "Sisters". Die zwei Schwestern sind Prokne und Philomela aus der schrecklichen Geschichte von Ovid. Ich hoffe, dass dieses Stück noch öfter zu sehen sein wird."
Groene Amsterdammer

"Besonders schön sind die Momente, an denen der Schlagzeuger arkadische Stimmungen hervorruft, indem er kleine Becken auf den Boden legt und sie leise tingeln läßt. Atmosphärisch sind auch die selbstgebauten elektronischen Instrumente, die vor allem von den beiden Schwestern gespielt werden und die seltsamerweise eher archaische als moderne Klänge hervorbringen."
Thea Derks, Cultureel Persbureau

Trailer zu sehen und hören unter "Movies" links oben

Regie und Libretto: Isabel Schröder
Komposition: Anna Mikhailova
Mezzosopran (Prokne): Antje Lohse
Mezzosopran (Philomela): Merlijn Runia
Schauspieler (Tereus): Fabian Holle
Junge (Itys): Bettino Weisser
Saxophone: Stefan de Wijs
Schlagzeug: Robbert van Hulzen
Instrumentenbau: Loek Vellekoop & Phonophilia
KostĂĽme: Judith de Zwart
Licht Design: Jose Warmerdam
Sound Design: Sybren Danz

Pressestimmen:
Theaterkrant
Cultureel persbureau
Groene Amsterdammer about the best operas of 2014

Produziert von der Diamantfabriek, Produktionsstätte für zeitgenössisches Musiktheater 2014, Wiederaufnahme 2015